Der Gefühlsprofiler

Wie wir im Chaos unserer Emotionen aufräumen

‚Der Gefühlsprofiler – Wie wir im Chaos unserer Emotionen aufräumen‘

Schon als Kind träumte ich davon, wie Angela Lansbury in „Mord ist ihr Hobby“ zu sein, nämlich eine Schriftstellerin, die nebenbei Kriminalfälle löst. Ich war damals so stolz auf meine Schreibmaschine, auf der ich – aus meiner Sicht – die tollsten und spannendsten Kriminalfälle niederschrieb. Doch als ich diese Geschichten meiner Familie präsentierte, fanden sie diese leider weder spannend noch lustig. So gab ich den Traum von einer schreibenden Detektivin auf, bin aber seit über 15 Jahren bei der Berliner Kriminalpolizei tätig. Als meine Ehe 2009 in die Brüche ging, hatte ich das Gefühl, dass die Straftaten, denen ich sonst in meinem Beruf nachging, auf einmal in meinem Inneren herrschten.

 

Workshop November 2016

In schwierigen, emotional belastenden Situationen gleicht das eigene Seelenleben oft einer Tatortbegehung. Eine Achterbahn der Gefühle tut sich auf. Da hilft es zunächst, Distanz zu wahren, neutral und reflektiert zu beobachten.

Ich habe eine Methode des inneren Ermittlers entwickelt mit dem Ziel, auf praktische, professionelle Art und Weise die eigenen Gefühle, Gedanken und Glaubenssätze bewusst wahrzunehmen und so die eigenen Ängste zu entlarven und Blockaden zu beseitigen.

Im Workshop am 19.11. und 20.11.2016 in Frankfurt/Main findet eine Verknüpfung der praktischen Übungen zur inneren Ermittlungsarbeit und Tatortbegehung mit aktiver Körperarbeit statt.

Ziel ist es, zu lernen, auch in Problemsituationen Distanz zu wahren, neutral und reflektiert zu beobachten und mit Leichtigkeit und Neugier den nächsten Schritt zu wagen.

Den Artikel aus dem aktuellen Frankfurter Ring Magazin 04/2016 sowie Tickets für den Workshop bekommt ihr HIER.

Ich freue mich euch in Frankfurt zu treffen.

Buch

Buchcover

Mein Leben fühlte sich so chaotisch an und das machte mir große Angst. Ich wollte eigentlich nur mein altes Leben zurück und begab mich auf eine innere Reise, auf der ich viel mehr fand, als ich je zu träumen gewagt hatte. Auf meinem ersten Seminar mit Eva-Maria Zurhorst und Chameli Ardagh entstand am Ende des Workshops die Sehnsucht, ein Buch zu schreiben. Wir waren dort ca. 90 Frauen und Chameli Ardagh stellte sinngemäß die Frage: Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Also nahm ich all meinen Mut zusammen, stand auf, ergriff das Mikrophon und sprach. Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich erzählt habe, aber meine Worte berührten die anderen Teilnehmerinnen und das Feedback im Anschluss war überwältigend. Eva-Maria Zurhorst sagte bei der Verabschiedung zu mir, dass ich doch rausgehen und es allen erzählen sollte. Ich weiß nicht, wie sie es gemeint hat, aber in diesem Moment wusste ich, dass ich ein Buch schreiben werde. Ich spürte, dass ich etwas zu erzählen hatte und so schrieb ich über meine innere Detektivin und die inneren Tatorte und wie wir in uns Spuren und Beweise sichern können, um auf diese Weise Blockaden zu lösen und in unserem Gefühlschaos Ordnung schaffen zu können.

 

 

Autorin

Ich bin Jahrgang 1979, Kriminaloberkommissarin und in Berlin zu Hause. Nach meinem Abitur habe ich mich 1999 für die Polizeilaufbahn entschlossen und dort mein Studium als Diplom-Verwaltungswirtin abgeschlossen. Seitdem arbeite ich bei der Kriminalpolizei Berlin. Unter anderem war ich sechs Jahre bei der Verbrechensbekämpfung, der polizeilichen Sofortbearbeitung, und hatte dort mit den unterschiedlichsten Menschen und Situationen zu tun. Heute bilde ich an der Landespolizeischule angehende Polizeibeamte in Strafrecht aus.

Des Weiteren bin ich psychologische Beraterin (Fernstudium an der ils, 2012) und Women’s Group Facilitator (Ausbildung bei Awakening Women, 2011). Ich engagiere mich bei Awakening Women für die Frauenarbeit. Ich habe den Basic Skills Kurs (August 2013) und den Client Interaction Course (Februar-Anfang August 2015) bei Awakening Coaching absolviert. Ich biete Coachingssessions an, u.a. unterstütze ich Sie beim Schreiben Ihres eigenen Buches.

Seit Dezember 2013 bin ich zertifizierte Lifedancing-Trainerin (Ausbildung in Göteborg, Schweden, bei Carina-Maria Caur).

Auf meiner Seite soulmover können Sie genaueres über meine Kurse und Coachings erfahren.

Am 17.08.2015 erschien mein erstes Buch „Der Gefühlsprofiler – Wie wir im Chaos unser Emotionen aufräumen“. Im Moment bin ich beim Schreiben meines zweiten Buches.

miriam_kalliwoda

 

Blog

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Diese Frage habe ich 2010 auf einem Workshop zum ersten Mal gehört und seitdem stelle ich mir diese Frage immer wieder. Eine simple Frage und doch kann und hat sie bei mir so viel ausgelöst. Ich habe damals den Mut gefasst und habe vor den ca. 90 Teilnehmerinnen etwas Persönliches mitgeteilt. Ich, die früher so viel Angst hatte, vor anderen zu reden, die sich deshalb in der Schule wenig gemeldet hat und Referate halten am liebsten gemieden hätte, stand plötzlich auf und teilte sich mit. Das war wie eine innere Befreiung für mich und führte zum Loslassen von einigen Glaubenssätzen, die ich von mir hatte. Seitdem hat sich viel in meinem Leben verändert. Mittlerweile stehe ich gern vor anderen, unterrichte sogar und teile mich regelmäßig mit. Mein Selbstbild hat sich dadurch stark verändert.
Für mich hat eine einzige Frage einen inneren Prozess in Gang gesetzt, den ich niemals für möglich gehalten hätte.
Wie kann man solch einen Kreislauf durchbrechen?
Als erstes sollte man sich bewusst machen, wovor man überhaupt Angst hat. Anfangs wird das nicht in der Situation selbst möglich sein, weil einem gar nicht bewusst ist, was gerade passiert. Aber im Nachhinein kann man sich seine Ängste durch Reflektion bewusst machen.
Die folgenden Fragen können dabei eine Hilfestellung sein:
Wovor habe ich Angst?
Wo im Körper kann ich das wahrnehmen?
Was denke ich darüber?
Der zweite Schritt ist dann sich zu fragen, was man tun würde, wenn man keine Angst hätte, und wie man sie überwinden kann.
Auf diese Fragen wird man oftmals nicht gleich eine Antwort parat haben. Es reicht, dass man sich diese Fragen erst einmal stellt. Ich bin davon überzeugt, dass sich dadurch automatisch ein innerer Prozess in Gang setzt.
Um sich seinen Ängsten zu stellen, kann man zuallererst einfach einmal etwas anders machen. Wie fühlt es sich zum Beispiel an, neue Wege zu gehen? Vielleicht die Wäsche nicht gleich wegräumen oder den Toilettendeckel geöffnet lassen oder eben genau anders herum und nachspüren, wie es sich in einem anfühlt und welche Gedanken hochkommen. Das mag sich vielleicht für den ein oder anderen banal anhören, aber die kleinen Veränderungen sollten niemals unterschätzt werden. Kleine Schritte ermöglichen einem erst den Weg, um große folgen zu lassen. Dafür benötigt man in vielen Situationen sehr viel Mut, um alte Verhaltensmuster loszulassen und sich den eigenen Ängsten zu stellen. Je mehr man die eigenen Ängste wahrnimmt, desto weniger bedrohlich wirken sie. Denn schließlich ist die Angst nur ein Gefühl. Aber irgendwie scheinen wir sie häufig zu fürchten und vermenschlichen sie daher. Dadurch steigt die eigene Angst vor der Angst. Die Angst wirkt dann wie ein trickreicher Täter, der das Denken und Handeln unbewusst stark beeinflusst. Aber wo es Täter gibt, da gibt es immer auch mindestens ein Opfer. Wenn die Angst ein Täter in einem selbst ist, der einen oftmals daran hindert, seinem Herzen zu folgen und Träume zu verwirklichen, dann ist man im Umkehrschluss auch das eigene Opfer. Ich weiß, dass einem die eigenen Gedanken oftmals plausible Szenarios aufzeigen, aber diese Gedanken entsprechen nur selten der Wirklichkeit. Sie beruhen meist auf alten Erfahrungen und daraus resultierenden zukunftsorientierten Fantasien.
Ist man aber mutig und stellt sich seinen Ängsten, wird man oftmals überrascht sein, dass die Realität ganz anders aussieht, als man sie sich ausgemalt hat. Die Angst selbst ist weder falsch noch schlimm. Das Gefühl der Angst ist eigentlich eine natürliche Schutzreaktion. Es ist ein Gefühl, das uns vor Gefahren schützen soll. Leider haben viele von uns eine natürliche Balance zu diesem Gefühl verloren und so riskieren wir entweder regelmäßig zu viel und setzen damit unsere Gesundheit aufs Spiel oder wir halten uns ständig zurück, weil wir Angst vor möglichen Konsequenzen haben. Die Angst ist ein Gefühl und wird immer ein Teil unseres Lebens sein. Was sich aber verändern kann, wenn wir uns unsere Ängste bewusst machen, ist der Umgang mit ihr. Stellt man sich seinen Ängsten, dann ist man auf dem besten Weg, ein bewussteres, verantwortungsvolleres Leben zu führen und die eigenen Träume zu leben.
Und was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Medien

Mystica.TV

Interview

Praktische Übung

 

Ars Vivendi

  1. Ars Vivendi
  2. Ars Vivendi Interview/TV Berlin Bericht


Interview mit Radio Paradiso

  1. 98.2 Radio Paradiso, Mittendrin im Leben | Interview mit Christian Orschmann.
  2. Nordwestradio – Radio Bremen | Live-Tel mit Miriam Kalliwoda, Autorin


 

Interview mit Veit Lindau

Interview mit Birgit Fehst

Gästebuch

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